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Informationen Sexuelle Gewalt gegen Migrantinnen

Sexuelle Gewalt gegen Migrantinnen

Angebote der Frauennotrufe für Migrantinnen mit Gewalterfahrung

Frauennotruf

Das Unterstützungsangebot der Frauennotrufe für Migrantinnen mit Gewalterfahrung erfolgt zumeist in Kooperation mit Migrantinnenberatungsstellen und mit Zentren für Folter- Flucht- und Gewaltopfer (z. B. Refugio, Xenion), sofern diese vor Ort vorhanden sind. Dabei ist das Angebot für Migrantinnen anonym und kostenlos und unabhängig von der Art der Gewalterfahrung, wo sie stattgefunden hat und wie lange sie zurückliegt bzw. ob sie noch anhält.

Für Migrantinnen bieten die Frauennotrufe

Die autonomen Frauennotrufe haben sich in ihren Eckpfeilern der Notrufarbeit zum Ziel gesetzt, die Vielfalt der Bevölkerung durch vermehrte Zusammenarbeit mit weiblichen Angehörigen marginalisierter Gruppen in den Notrufteams auszudrücken und eine antirassistische interkulturelle Kompetenz als integralen Bestandteil von Einstellungskriterien und Einarbeitungsverfahren umzusetzen.

Rassismus

Neben den Angeboten für von Gewalt betroffene Migrantinnen beziehen die Frauennotrufe die Unterdrückungs- und Gewaltverhältnisse des Rassismus in ihre Öffentlichkeits- und Fortbildungsarbeit ein.

Ziele dabei sind beispielsweise:

Es ist und bleibt Aufgabe der Frauennotrufe für eine gesellschaftliche Wertschätzung aller Mädchen und Frauen unabhängig von ihrer Herkunft Sorge zu tragen und ihnen bei Diskriminierungen und Gewalterfahrungen Wege zu Hilfe und Unterstützung aufzuzeigen.